Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand

Das Gebiet „Südliches Emsland und die nördliche westfälische Bucht“ ist einer von 30 sogenannten „Hotspots der biologischen Vielfalt„. Das sind Gegenden mit einer besonders hohen Dichte und Vielfalt an charakteristischen Arten, Populationen und Lebensräumen. Das Projekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“, das von 2013 bis 2019 lief, sollte dem Erhalt und der Vernetzung nährstoffarmer Sandstandorte dienen. Häufig sind solche Standorte noch an Wegesäumen oder an sandigen Uferbereichen von Still- und Fließgewässern zu finden. Daneben wurden Schwerpunktvorkommen z.B. von Heiden und Magerrasen in den Schutzgebieten optimiert.

Hotspot 22

Ein weiteres wichtiges Ziel war die Einbindung von regionalen Partnern vor Ort. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurden die Menschen aus der Region informiert und für die biologische Vielfalt sensibilisiert.

Projektpartner und Förderer

Das Bundesumweltministerium hat das Projekt „Wege zur Vielfalt“ aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit 75% der Gesamtkosten gefördert. Fachlich begleitet wurde das Naturschutzprojekt vom Bundesamt für Naturschutz als Bewilligungsbehörde. Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen beteiligten sich mit 15% an den Kosten.

Der Kreis SteinfurtKoordiniert hat das sechsjährige Projekt koordiniert. Projektpartner waren in Nordrhein-Westfalen die Biologischen Stationen Kreis Steinfurt und Zwillbrock sowie das Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster, in Niedersachsen die Stadt Lingen (Ems), die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland und der Landkreis Grafschaft Bentheim.