NSG Wie­sen am Max-Clemens-Kanal

Das Natur­schutz­ge­biet „Wie­sen am Max-Cle­mens-Kanal“ grenzt süd­lich an das Ems­det­tener Venn und bil­det mit ihm zusam­men das fast 480 ha gro­ße FFH-Gebiet „Ems­det­tener Venn und Wie­sen am Max-Cle­mens-Kanal“. Zugleich ist das NSG eines von sie­ben Teil­ge­bie­ten des Vogel­schutz­ge­bie­tes „Feucht­wie­sen im nörd­li­chen Müns­ter­land“. Das Natur­schutz­ge­biet war noch vor ca. 150 Jah­ren Teil einer weit­räu­mi­gen Moor- und Hei­de­land­schaft, von der eini­ge Rest­flä­chen heu­te im Ems­det­tener Venn erhal­ten sind. Das heu­ti­ge Feucht­wie­sen­schutz­ge­biet wur­de in der ers­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts in Grün­land umge­wan­delt. Nach­dem lan­ge Zeit der Grün­land­an­teil zuguns­ten der Acker­nut­zung zurück­ging, haben Wie­der­ver­näs­sun­gen den Zustand des Gebiets für feuch­te­lie­ben­de Tie­re und Pflan­zen wie­der ver­bes­sert. Der offe­ne Cha­rak­ter und die vor allem im zen­tra­len Bereich feuch­ten und nas­sen Grün­län­der, die mit Blän­ken durch­setzt sind, machen es zu einem bedeut­sa­men Brut- und Rast­ge­biet für Wie­sen­vö­gel, Limi­ko­len und Enten. 

Wei­te­re Opti­mie­run­gen wer­den in den nächs­ten Jah­ren im Rah­men des Life-Pro­jekts Wie­sen­vö­gel NRW erfol­gen. Zu den Pro­jekt­ziel­ar­ten im NSG gehö­ren bei den Brut­vö­geln Bekas­si­ne, Ufer­schnep­fe, Knä­k­ente und Löf­fel­en­te und bei den Rast­vö­geln Kie­bitz, Grün­schen­kel und Kampfläufer.