Blühende Säume im Kreis Steinfurt

bereits seit 2014 setzen wir Projekte um, bei denen der Erhalt der Artenvielfalt durch Förderung blühender Säume eine wichtige Rolle spielt. Den Anfang machte das Hotspot-Projekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“. Das Förderprogramm LEADER der Europäischen Union ermöglicht es uns, die Idee des Hotspot-Projekts nun auf den gesamten Kreis Steinfurt zu übertragen werden.

Projektziele

Vor dem Hintergrund hohen Flächendrucks und intensiver Landnutzung ist die Bewahrung der biologischen Vielfalt eine wesentliche Herausforderung im Kreis Steinfurt. Allein in den häufig isoliert liegenden Naturschutzgebieten wird der Schutz von Pflanzen, Tieren und ihren Lebensräumen jedoch langfristig nicht gelingen.

Ziel des Projektes „Blühende Vielfalt – artenreiche Säume im Steinfurter Land“ und des 2020 abgeschlossenen Vorläuferprojekts „Hotspot goes LEADER – blühende Säume im Tecklenburger Land“ ist es daher, auch außerhalb von Naturschutzgebieten auf öffentlichen Flächen blühende Säume anzulegen und bestehende Säume zu optimieren. So werden artenreiche Wiesen miteinander vernetzt, Pflanzen nährstoffarmer Standorte gefördert und Nahrungs- und Fortpflanzungshabitate geschaffen für eine Vielzahl an Insekten.

Durch Anlage von bunten Säumen entlang von Rad- und Wanderwegen sollen auch die menschlichen Bewohner und Besucher im Kreis Steinfurt von dem Blüten- und Insektenreichtum profitieren können.

Mitwirken

Sie haben Ideen, wo sich blütenreiche Säume anlegen lassen? Sie möchten selbst eine Blühfläche anlegen? Sie kennen bereits artenreiche Säume, brauchen aber Beratung bei deren Erhaltung und Pflege?

Sie sind Lehrer oder leiten eine Kinder- oder Jugendgruppe und wollen die Erhaltung der biologischen Vielfalt mithilfe artenreicher Säume thematisieren?

Sprechen Sie uns gerne an und wir finden gemeinsam eine Lösung im Sinne der Artenvielfalt!

Kontakt:
Annika Brinkert
Tel. 05482-9291-18
annika.brinkert@biologische-station-steinfurt.de

Förderer

Das Förderprogramm LEADER der Europäischen Union finanziert 65 % der Kosten des Projektes. Die Kofinanzierung von 35 % übernimmt die Naturschutzstiftung Kreis Steinfurt.