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Som­mer­li­che Wärme und aus­rei­chend Nie­der­schlag sor­gen aktu­ell dafür, dass die Vege­ta­tion gera­dezu explo­diert. In Säu­men, Brach­flä­chen und Wild­blu­men­wie­sen ste­hen nun über­all Wild­pflan­zen in vol­ler Blüte und locken mit Nek­tar, Pol­len und Säme­reien Bestäu­ber und Vögel an. Der per­fekte Zeit­punkt, um sich Flora und Fauna mit der Kamera zu nähern! Noch bis zum 31. August kön­nen Sie Ihre schöns­ten Fotos bei der Bio­lo­gi­schen Sta­tion Kreis Stein­furt ein­sen­den und tolle Preise gewin­nen. Die zwölf bes­ten Fotos wer­den zudem in einem Kalen­der für das Jahr 2022 abge­druckt. Alle Infos dazu hier.

Vie­len Men­schen geht es gerade so: Mit viel Mühe und gro­ßer Hoff­nung auf ein blü­hen­des Insek­ten­pa­ra­dies wurde eine Blüh­wiese mit Regio­saat­gut ange­legt. Doch dann pas­siert gefühlt mona­te­lang fast gar nichts. Nach mitt­ler­weile 6 Jah­ren Erfah­rung in der Anlage von Blüh­­wie­­sen- und Säu­men möch­ten wir anhand der aktu­el­len posi­ti­ven Ent­wick­lung „unse­rer“ Blüh­wie­sen zei­gen, dass das War­ten lohnt. Dass viele Blüh­wie­sen bereits im zwei­ten Jahr ein klei­nes Meer unter­schied­lichs­ter Blü­ten auf­wei­sen, in dem eine Viel­zahl von Wild­bie­nen, Käfern und Schmet­ter­lin­gen ein Zuhause fin­det. Und dass einige Flä­chen sogar mit flo­ris­ti­schen Beson­der­hei­ten auf­war­ten kön­nen. Erfah­ren Sie hier mehr.

Beide mögen kurz gescho­re­nes Grün, eine offene Land­schaft mit locke­rem Baum­be­stand, sie sind gern zu Fuß unter­wegs und ihr Ziel ist meis­tens ein Loch.  Bei so vie­len Über­ein­stim­mun­gen liegt es nahe, Stein­käuze und Gol­fer anein­an­der näher zu brin­gen. Und so stieß Tho­mas Stark­mann, Mit­ar­bei­ter der Bio­lo­gi­schen Sta­tion Kreis Stein­furt, auf offene Ohren, als er beim Golf­club Aldru­per Heide  in Gre­ven nach­fragte, ob er auf dem Gelände des Ver­eins zwei Stein­kauz­röh­ren auf­hän­gen könne.  Nach einer gemein­sa­men E‑Cart-Runde über den Platz mit dem Vize­prä­si­den­ten des Ver­eins, Bernd-Uwe Mar­bach, waren schnell zwei geeig­nete Stand­orte aus­fin­dig gemacht, natür­lich außer­halb der “Schuss­li­nie” der Golf­bälle. Die Aktion fand statt im Rah­men des Pro­jekts „Kau­zig und beliebt – eine gute Zukunft für den Stein­kauz im Stein­fur­ter Land“, das vom EU-För­­der­­pro­­gramm Lea­der und der Natur­schutz­stif­tung des Krei­ses Stein­furt unter­stützt wird und bei dem die Bio­lo­gi­sche Sta­tion der­zeit kos­ten­los Stein­kauz­röh­ren zur Ver­fü­gung stellt.  Bleibt die Hoff­nung, dass die Röh­ren auch Abnehmer…

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Fast ein Jahr lang haben die NRW-Lan­­des­­ver­­­bände des Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land (BUND), der Lan­des­ge­mein­schaft Natur­schutz und Umwelt NRW (LNU) und des Natur­schutz­bun­des (NABU) Unter­schrif­ten für ihre ‚Volks­in­itia­tive Arten­viel­falt NRW‘ gesam­melt. Mit Erfolg: Unter­stützt von einem brei­ten Bünd­nis aus fast 100 Orga­ni­sa­tio­nen und einem enor­men ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment ist es gelun­gen, weit über das gesetz­li­che Quo­rum von rund 66.000 Unter­schrif­ten hin­aus die Zustim­mung der Bevöl­ke­rung zu gewin­nen. 115.035 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gaben der Volks­in­itia­tive – unter von der Corona-Pan­­de­­mie dik­tier­ten Bedin­gun­gen – ihre Stimme. Mit die­sem Rücken­wind set­zen die Natur­schutz­ver­bände den dra­ma­ti­schen Ver­lust an Pflan­­zen- und Tier­ar­ten als exis­ten­ti­elle Her­aus­for­de­rung auf die Agenda des Land­tags und legen kon­krete Vor­schläge für ein ‚Hand­lungs­pro­gramm Arten­viel­falt NRW‘ vor. Aus Sicht der Ver­bände eröff­net sich hier­mit eine Rie­sen­chance, den Natur- und Arten­schutz in NRW umfas­send in allen rele­van­ten Hand­lungs­fel­dern der Lan­des­po­li­tik umzu­set­zen. Das Land NRW stehe vor einer Weg­marke: Wei­­ter-so unter Inkauf­nahme des…

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Von bunt blü­hen­den, arten­rei­chen Säu­men und Wie­sen pro­fi­tiert eine Viel­zahl von Tie­ren. Ob Wild­biene, Schmet­ter­ling, Dis­tel­fink oder Krab­ben­spinne; sie alle sind auf Wild­blu­men­blü­ten oder ihre Samen ange­wie­sen. Durch den Foto­wett­be­werb wol­len wir ihre Auf­merk­sam­keit auf das viel­fäl­tige Leben len­ken, das durch bunt­blü­hende Wild­kräu­ter ermög­licht wird. Die schöns­ten 12 ein­ge­gan­ge­nen Fotos wer­den in einem Kalen­der für das Jahr 2022 ver­öf­fent­licht. Details und Teil­nah­me­be­din­gun­gen erfah­ren Sie hier.

Sin­kende Ínz­i­den­zen und stei­gende Tem­pe­ra­tu­ren machen es mög­lich: Wir star­ten unser Exkur­si­ons­pro­gramm am 5. Juni. Es geht end­lich wie­der los. Am 5. und 6. Juni fin­den die ers­ten zwei Exkur­sio­nen aus unse­rem Ver­an­stal­tungs­pro­gramm statt. Zum Auf­takt führt am Sams­tag (5. Juni) eine Exkur­sion in das Natur­schutz­ge­biet „Haver­forths Wie­sen“ bei Rie­sen­beck. Es ist eines von drei Feucht­ge­bie­ten im Kreis Stein­furt, für das im EU-Pro­­­jekt „Life-Wie­­sen­­vö­­gel NRW“ umfang­rei­che Opti­mie­rungs­maß­nah­men vor­ge­se­hen sind, von denen u.a. der Große Brach­vo­gel pro­fi­tiert. Auch Schwarz­kehl­chen und Neun­tö­ter las­sen mit etwas Glück beob­ach­ten. Treff­punkt ist um 14 Uhr die Gast­stätte „Bir­ken­hof“ am Saer­be­cker Damm in Hörstel. Am Sonn­tag (6. Juni) geht es um „Blü­hende Viel­falt auf Sand“. Die Exkur­sion führt in das Natur­schutz­ge­biet „Haler Feld-Vogel­­pohl“ bei Wes­ter­kap­peln. Das ehe­ma­lige Mili­tär­ge­lände gehört heute zum Natio­na­len Natur­erbe und beein­druckt durch seine arten­rei­chen Mager­ra­sen. Treff­punkt für den natur­kund­li­chen Spa­zier­gang ist um 10.30 Uhr an der Bramscher Str. 88 in Wes­ter­kap­peln. Ver­bind­li­che Anmeldungen…

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Weil unsere Exkur­sio­nen nach wie vor nicht star­ten kön­nen, bie­ten wir auf unse­rer Home­page vir­tu­elle Exkur­sio­nen in loser Rei­hen­folge an. Die­ses Mal geht es um die Dünen im Kreis Stein­furt.  Ein Fall für Über­le­bens­künst­ler Offene Dünen sind ein extre­mer Lebens­raum. Wer hier über­le­ben will, muss mit Hitze und Tro­cken­heit klar­kom­men. Viele Pflan­zen blü­hen des­halb schon im Früh­jahr und zei­gen Anpas­sun­gen wie Behaa­rung, tie­fes Wur­zel­werk und bei Hitze ein­ge­rollte Blät­ter. Wenn die Som­mer­sonne auf den Boden prallt, sind viele von ihnen schon wie­der ver­schwun­den. Auch viele Tier­ar­ten zei­gen Anpas­sungs­me­cha­nis­men.  Die meis­ten Dünen im Kreis Stein­furt fin­den sich ent­lang der Ems. Wäh­rend der Eis­zei­ten hat die Ems mit dem Schmelz­was­ser der Glet­scher große Sand­mas­sen ver­frach­tet. Vor allem zum Ende der letz­ten Eis­zeit vor mehr als 10.000 Jah­ren ver­la­ger­ten Stürme den spär­lich bewach­se­nen Boden und wehte ihn zu Dünen auf, die die Umge­bung teil­weise um 25 Meter über­ra­gen. Spä­ter sorgte der Mensch durch…

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Weil unsere Exkur­sio­nen nach wie vor nicht star­ten kön­nen, bie­ten wir auf unse­rer Home­page vir­tu­elle Exkur­sio­nen in loser Rei­hen­folge an. Den Auf­takt macht ein Wald­spa­zier­gang.  Früh­jahrs­blü­her im Wald Wenn die Bäume noch nicht beblät­tert sind und die Sonne den Wald­bo­den erwärmt, schlägt die Stunde der Früh­jahrs­blü­her. In unter­ir­di­schen Knol­len und Zwie­beln haben sie Nähr­stoffe gespei­chert, die es ihnen ermög­li­chen, einen Blitz­start hin­zu­le­gen und mit ihren Far­ben und Düf­ten den Wald in Win­des­eile zu einem Fest für die Sinne zu machen. Fol­gen Sie uns auf einem Spa­zier­gang durch einen ima­gi­nä­ren Wald im Kreis Stein­furt, sei es ein Kalk­bu­chen­wald im Teuto, der Schach­sel bei Wes­ter­kap­peln, das Her­ren­holz in Horst­mar…  Wenn Sie auf das erste Bild kli­cken, star­tet auto­ma­tisch der Wald­spa­zier­gang. Viel Vergnügen!

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