Category Archives: Uncategorized

Am 31. August war Ein­sen­de­schluss für den dies­jäh­ri­gen Foto­wett­be­werb. Mit über 320 Ein­sen­dun­gen von fast 120 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern war die Reso­nanz wie­der aus­ge­spro­chen posi­tiv. Herz­li­chen Dank an alle, die mit­ge­macht haben!  Im Okto­ber fin­det die Sit­zung der Jury statt, die wie jedes Jahr die schwie­ri­ge Auf­ga­be hat, die Fotos für den Kalen­der 2027 aus­zu­wäh­len. Anschlie­ßend erfol­gen Lay­out und Druck des Kalen­ders. Alle, die mit­ge­macht haben, bekom­men danach einen Kalen­der zuge­schickt. Wir bit­ten um Ver­ständ­nis, dass wir vor­ab kei­ne Benach­rich­ti­gun­gen an die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer schi­cken, ob eines ihrer Fotos es in den Kalen­der „geschafft“ hat. Ledig­lich die Bild­au­to­ren der zwölf Kalen­der­blät­ter erhal­ten eine geson­der­te Nach­richt.  Vor­aus­sicht­lich ab Mit­te Novem­ber lie­gen die Kalen­der bei den Kom­mu­nen im Kreis Stein­furt und im Kreis­haus zur kos­ten­lo­sen Mit­nah­me bereit. 

Seit März 2026 ist die Bio­lo­gi­sche Sta­ti­on Kreis Stein­furt Teil des Ver­bund­pro­jekts „Kie­bitz­schutz in Nord­deutsch­land – Umset­zung und Eva­lua­ti­on von Maß­nah­men“, kurz „KiNo“. Ziel des Pro­jekts ist es, die Bestän­de des Kie­bit­zes durch Ver­bes­se­run­gen sei­ner Lebens­räu­me zu stär­ken. Schwer­punk­te des Pro­jekts sind die Natur­schutz­ge­bie­te Recker Moor, Düs­ter­die­ker Nie­de­rung und Haler Feld-Vogel­­­pohl. Hier wer­den in den nächs­ten sechs Jah­ren ver­schie­de­ne Maß­nah­men zum Gele­ge­schutz, zur Ver­bes­se­rung des Was­ser­haus­halts und zur Offen­hal­tung der Land­schaft umge­setzt. Das Pro­jekt läuft bis Febru­ar 2032 und wird im Rah­men des Natio­na­len Arten­hilfs­pro­gramms (nAHP) durch das Bun­des­amt für Natur­schutz (BfN) mit Mit­teln des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Umwelt, Kli­ma­schutz, Natur­schutz und nuklea­re Sicher­heit (BMUKN) geför­dert. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Projektseite.

Vom 13–15. Novem­ber fin­det in Müns­ter die Tagung „Wie­sen­vo­gel­schutz in For­schung und Pra­xis“ statt. Aus­rich­ter sind das EU-LIFE Pro­jekt Wie­sen­vö­gel NRW, der Tier­park Nord­horn und das Insti­tut für Land­schafts­öko­lo­gie der Uni­ver­si­tät Müns­ter (ILÖK). Wie­­sen­­vo­­gel-Fach­­leu­­te aus Deutsch­land und angren­zen­den Län­dern berich­ten über ihre Erfah­run­gen beim Wie­sen­vo­gel­ma­nage­ment. Dazu gibt es Vor­trä­ge über neue For­schungs­er­geb­nis­se rund um das The­ma Wie­sen­vö­gel sowie pra­xis­na­he Lösungs­an­sät­ze. Am drit­ten Tag ste­hen Exkur­sio­nen in Wie­sen­vo­gel­schutz­ge­bie­te im Müns­ter­land auf dem Pro­gramm. Ein Ziel ist das Ems­det­te­ner Venn. Alles wei­te­re zu Inhalt und Orga­ni­sa­ti­on sowie ein Anmel­de­for­mu­lar gibt es hier. Das Tagungs­pro­gramm fin­det sich im Tagungsflyer.

Gro­ßer Bahn­hof für eine klei­ne Krö­te: Im Natur­schutz­ge­biet Sin­nin­ger Veen bei Ems­det­ten sind jetzt im Rah­men des Pro­jekts „Der Knob­lauch­krö­te auf der Spur“ zahl­rei­che Knob­lauch­krö­ten „aus­ge­wil­dert“ wor­den. Damit keh­ren sie zurück in ein Gewäs­ser, das frü­her ver­mut­lich eine der größ­ten Kno­b­lauch­­krö­­ten-Popu­la­­tio­­nen im Müns­ter­land beher­berg­te.  Die Knob­lauch­krö­te (Pel­o­ba­tes fus­cus) ist eine recht klei­ne Krö­ten­art, die ihren Namen einem nach Knob­lauch rie­chen­dem Sekret ver­dankt, das sie bei Gefahr abson­dern kann. Den Groß­teil der Zeit ver­bringt sie ein­ge­gra­ben im Erd­bo­den und kommt nur nachts zum Fres­sen her­aus. Dafür benö­tigt sie beson­ders grab­fä­hi­ge Böden, wes­halb sie vor allem in sand­ge­präg­ten Regio­nen vor­kommt. Da sie recht wan­der­faul ist, benö­tigt sie pas­sen­de Land­le­bens­räu­me in direk­tem Umfeld zu ihren Laich­ge­wäs­sern. Die Knob­lauch­krö­te war frü­her in den sand­ge­präg­ten Regio­nen Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­lens und Nie­der­sach­sens weit ver­brei­tet. Heu­te gilt sie in NRW als vom Aus­ster­ben bedroht und auch deutsch­land­weit als gefähr­det. Um mehr über die Ver­brei­tung und Häu­fig­keit der Knob­lauch­krö­te im…

Read more

Ist das The­ma zu schwer? Oder zu abs­trakt? Auf jeden Fall hält sich die Reso­nanz auf unse­ren dies­jäh­ri­gen Foto­wett­be­werb bis­lang in über­schau­ba­ren Gren­zen. Dabei lässt das The­ma „MIt Ecken und Kan­ten – Viel­falt der For­men in der Natur“ der eige­nen Krea­ti­vi­tät viel Raum. Wer mit offe­nen Augen durch die Natur geht, soll­te eigent­lich loh­nens­wer­te Moti­ve ent­de­cken kön­nen, die es wert sind, abge­lich­tet zu wer­den. Tat­säch­lich haben wir bis­lang noch nicht genug schö­ne Bil­der bekom­men, um damit den Foto­ka­lender für 2027 zu fül­len, den wir am Jah­res­en­de dank der Unter­stüt­zung von Kreis­spar­kas­se und Natur­schutz­stif­tung Kreis Stein­furt kos­ten­los ver­tei­len und der inzwi­schen vie­le Lieb­ha­ber gefun­den hat. Aber noch ist ja auch Zeit. Ein­sen­de­schluss ist der 31. August. Die genau­en Teil­nah­me­be­din­gun­gen sowie wei­te­re foto­gra­fi­sche Anre­gun­gen gibt es hier. Wir freu­en uns auf vie­le schö­ne Einsendungen!

Der Kreis Stein­furt ver­gibt die­ses Jahr wie­der einen Natur­schutz­preis. Der mit 5000 Euro dotier­te Spar­kas­sen Natur­schutz­preis Kreis Stein­furt wird für beson­ders gelun­ge­ne Pro­jek­te auf dem Gebiet des Natur- und Arten­schut­zes durch die Kreis­spar­kas­se Stein­furt und die Natur­schutz­stif­tung Kreis Stein­furt ver­lie­hen. In die­sem Wett­be­werb wer­den her­aus­ra­gen­de Bei­spie­le zum The­ma „Mehr Bio­di­ver­si­tät in Gewer­­be- und Indus­trie­ge­bie­ten“ aus­ge­zeich­net. Teil­neh­men kön­nen Unter­neh­men und Betrie­be, Grund­stücks­ei­gen­tü­me­rin­nen und Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, Ver­bän­de, Ver­ei­ne und Initia­ti­ven, Schu­len und Hoch­schu­len sowie pri­va­te Pro­jekt­grup­pen. Vor­aus­set­zung ist, dass die Pro­jek­te bereits umge­setzt wur­den, sich in der Umset­zung befin­den oder als dau­er­haf­te Maß­nah­men ange­legt sind. Rei­ne Pro­jekt­ideen kön­nen nicht berück­sich­tigt wer­den. Mit dem Natur­schutz­preis soll das Enga­ge­ment für Natur- und Arten­schutz im Kreis Stein­furt öffent­lich sicht­bar gemacht und gewür­digt wer­den. Die Preis­ver­lei­hung ist für das Früh­jahr 2027 vor­ge­se­hen. Alle Infor­ma­tio­nen sowie Bewer­bungs­un­ter­la­gen gibt es hier.

Eine neue Bro­schü­re gibt erst­mals einen Über­blick über die Arbeit aller 40 Bio­lo­gi­schen Sta­tio­nen in NRW. Her­aus­ge­ge­ben wur­de sie vom Minis­te­ri­um für Umwelt, Natur­schutz und Ver­kehr des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len, in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Dach­ver­band Bio­lo­gi­sche Sta­tio­nen in NRW. Am 26.04.2026 über­reich­te Umwelt­mi­nis­ter Oli­ver Kri­scher die Bro­schü­re an Dr. Jan Boo­mers, den 1. Vor­sit­zen­den des Dach­ver­ban­des. Anhand viel­fäl­ti­ger Pro­jek­te, Koope­ra­tio­nen und der täg­li­chen Arbeit von über 500 Mit­ar­bei­ten­den macht die Bro­schü­re sicht­bar, wie Natur- und Arten­schutz in NRW kon­kret umge­setzt wird. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei der Schutz und die Ent­wick­lung wert­vol­ler Lebens­räu­me und Arten. Die 40 Bio­lo­gi­schen Sta­tio­nen betreu­en nahe­zu die Hälf­te aller Natur­schutz­ge­bie­te in NRW und tra­gen dazu bei Auen, Hei­den, Moo­re und Wäl­der lang­fris­tig zu sichern. Die Bro­schü­re ist eine Ein­la­dung, die Natur vor der eige­nen Haus­tür zu ent­de­cken und beson­de­re Orte in ganz NRW ken­nen­zu­ler­nen. Gleich­zei­tig zeigt sie Mög­lich­kei­ten auf, selbst aktiv zu wer­den. Das Umwelt­mi­nis­te­ri­um des…

Read more

Nach den Bächen im ver­gan­ge­nen Jahr geht es die­ses Jahr bei unse­rem Foto­wett­be­werb etwas abs­trak­ter zu.  Unter dem The­ma „Mit Ecken und Kan­ten – Viel­falt der For­men in der Natur“ suchen wir Fotos, die die schier unend­li­che Viel­falt an For­men in der Natur sicht­bar machen. Dass es den Foto­wett­be­werb auch in die­sem Jahr wie­der gibt, ver­dan­ken wir wie­der der groß­zü­gi­gen Unter­stüt­zung der Kreis­spar­kas­se Stein­furt und der Natur­schutz­stif­tung Kreis Stein­furt, ohne deren För­de­rung der Druck des Kalen­ders nicht mög­lich wäre.  Das Motiv: Das Mot­to „Mit Ecken und Kan­ten – Viel­falt der For­men in der Natur“ ist nicht wört­lich zu neh­men, wie Tho­mas Stark­mann von der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on betont: „Selbst­ver­ständ­lich sind auch Bil­der mir run­den oder geschwun­ge­nen Objek­ten will­kom­men.“ Wich­tig ist aber, dass das Motiv mit der Pflan­­zen- und Tier­welt im Kreis Stein­furt in Ver­bin­dung steht. „Eine Schnee­flo­cke oder ein beson­de­rer Stein, so reiz­voll sie als Motiv auch sein kön­nen, kom­men eben­so wenig…

Read more

Der Wie­­sen-Schach­­tel­halm (Equi­se­tum pra­ten­se) ist in NRW sel­ten. Natür­li­che Vor­kom­men gibt es fast aus­schließ­lich in der West­fä­li­schen Bucht. Hier liegt der Ver­brei­tungs­schwer­punkt in der Ems­aue, wo es vor allem bei Rhei­ne eini­ge Stand­or­te in Ufer­nä­he gibt.  Der Bota­ni­ker Mar­cus Lubi­en­ski aus Hagen beob­ach­tet die Vor­kom­men schon seit Jah­ren und muss­te fest­stel­len, dass ein Wuchs­ort unweit der Bock­hol­ter Fäh­re bei Elte durch die star­ke Aus­brei­tung der neo­phy­ti­schen Sibi­ri­schen Fie­ders­pie­re (Sor­ba­ria sor­bii­fo­lia), die ihren Ursprung in einem Wochend­haus­grund­stück hat­te, ver­mut­lich erlo­schen war.  Da er recht­zei­tig eine Pflan­ze des Wie­­sen-Schach­­tel­halms in Kul­tur genom­men und ver­mehrt hat­te, schlug er der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on eine Wie­der­an­sied­lung der Art unweit des ursprüng­li­chen Stand­or­tes vor.  Nach­dem die Unte­re Natur­schutz­be­hör­de der Wie­der­an­sied­lung zuge­stimmt hat­te, war es jetzt soweit: Rund 40 klei­ne Wie­­sen-Schach­­tel­hal­­me pflanz­ten Mar­cus Lubi­en­ski und Sta­ti­ons­mit­ar­bei­ter Tho­mas Stark­mann an zwei geeig­net erschei­nen­den Stel­len in Ufer­nä­he ein. Als Auwald­art benö­tigt Equi­se­tum pra­ten­se locke­re, aber gut durch­feuch­te­te Böden an halb­schat­ti­gen Stand­or­ten. Die…

Read more

Unser Exkur­si­ons­pro­gramm für 2026 liegt vor. Der dazu­ge­hö­ri­ge Fly­er ist bereits an die Kom­mu­nem ver­schickt wor­den und ist in allen Rat­häu­sern im Kreis Stein­furt sowie im Kreis­haus erhält­lich. Neben Ein­bli­cken in unse­re Arbeit ste­hen vor allem die Natur­schutz­ge­bie­te des Krei­ses im Vor­der­grund. Abwechs­lungs­rei­che Lebens­räu­me inklu­si­ve ihren tie­ri­schen und pflanz­li­chen Bewoh­nern kön­nen von Ende März bis Sep­tem­ber erkun­det und bestaunt wer­den. Das Titel­bild des Fly­ers ist in die­sem Jahr der Vogel des Jah­res, das Reb­huhn, das lei­der auch im Kreis Stein­furt nur noch weni­ge Vor­kom­men hat. Der Menü­punkt „Exkur­sio­nen“ auf unse­rer Home­page mit dem Monats­ka­len­der und den Anfahrts­skiz­zen zu den Treff­punk­ten der Exkur­sio­nen wird der­zeit über­ar­bei­tet. Wir hof­fen, dass Sie dort in Kür­ze wie­der die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen fin­den wer­den. Den aktu­el­len Fly­er gibt es hier als Down­load oder unter Service/Downloads. Bit­te dar­an den­ken, dass eine vor­he­ri­ge Anmel­dung zu den Exkur­sio­nen erfor­der­lich ist und uns bei unse­ren Pla­nun­gen hilft.

10/104