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AB sofort erhält­lich sind die Kalen­der mit den Bil­dern, die beim dies­jäh­ri­gen Foto­wett­be­werb der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on das Ren­nen gemacht haben. Rund 70 Foto­gra­fen und Foto­gra­fin­nen aus dem Kreis hat­ten fast 200 Fotos zu dem The­ma „Bäche im Kreis Stein­furt“ ein­ge­sandt. Das Spek­trum der abge­bil­de­ten Fließ­ge­wäs­ser ist groß. Es reicht vom natur­nah gewun­de­nen Bach­lauf über schnur­ge­ra­de Grä­ben bis hin zu Abschnit­ten, die eher an einen Kanal erin­nern.  „Die Ein­sen­dun­gen zum Foto­wett­be­werb spie­geln die Band­brei­te an Bach­läu­fen im Kreis Stein­furt ganz gut wider,“ kon­sta­tiert Udo Schnei­ders, Jury­mit­glied und Geschäfts­füh­rer der Natur­schutz­stif­tung des Krei­ses, die eben­so wie die Kreis­spar­kas­se Stein­furt den Wett­be­werb und den Druck des Kalen­ders groß­zü­gig geför­dert hat. Die Stif­tung ist einer der Akteu­re des Flie­ß­­ge­­wäs­­ser-Ent­­­wick­­lungs­­­pro­­gramms des Krei­ses, das dafür sor­gen soll, dass die Bäche wie­der natur­nä­her wer­den. Dass nicht alle Kalen­der­blät­ter öko­lo­gi­sche Vor­zei­ge­ge­wäs­ser zei­gen, weiß auch Tho­mas Stark­mann von der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on, der den Wett­be­werb orga­ni­siert hat.  Doch dar­um ging…

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Am Mon­tag, 24. Novem­ber, star­ten Arbeits­ge­mein­schaft Natur­schutz Teck­len­bur­ger Land und Bio­lo­gi­sche Sta­ti­on wie­der die gemein­sa­me Vor­trags­rei­he „Teu­to Talks“. Bis März 2025 ste­hen span­nen­de Vor­trä­ge auf dem Pro­gramm für alle, die sich für aktu­el­le Natur­schutz­the­men inter­es­sie­ren.  Den Auf­takt macht am 24. Novem­ber um 19 Uhr ein Vor­trag von Dr. Tobi­as Fischer. Unter dem Titel „Past Pre­sent Future – Liegt das Hocken­de Weib bald wie­der am Meer“ beschäf­tigt sich der Geo­lo­ge von TERRA.vita mit den Dören­ther Klip­pen. Neben Ent­ste­hung und Wan­del der Fels­for­ma­ti­on unter unter­schied­li­chen Kli­ma­be­din­gun­gen im Lau­fe der Erd­ge­schich­te beschäf­tigt sich Tobi­as Fischer vor allem mit der Fra­ge, wel­che Aus­wir­kun­gen die heu­ti­ge Kli­ma­kri­se hat und wie wir uns vor­be­rei­ten kön­nen. Ver­an­stal­tungs­ort ist bei allen Vor­trä­gen die Ten­ne am ANTL-Natur­­schut­z­­zen­­trum „Säge­müh­le“ (Bahn­hof­str. 73 in Teck­len­burg). Die Dau­er der Ver­an­stal­tun­gen beträgt ca. 2 Stun­den (Vor­trag und Dis­kus­si­on). Die Ver­an­stal­tun­gen sind kos­ten­los – um eine Spen­de wird gebe­ten (Emp­feh­lung: 5 €).

Im Rah­men des LIFE-Pro­­­jekts Wie­sen­vö­gel NRW fand jetzt eine Berei­sung der Pro­jekt­ge­bie­te Ems­det­tener Venn und Wie­sen am Max-Cle­­mens-Kanal statt. Teil­neh­mer waren der für die­ses Pro­jekt ins Leben geru­fe­ne Regio­nal­bei­rat, der sich aus u.a. Ver­tre­tern von Natur­schutz­be­hör­den, Land­wirt­schaft, Jäger­schaft und betrof­fe­nen Kom­mu­nen zusam­men­setzt. Hin­zu kamen exter­ne Wie­sen­vo­gel­schutz­ex­per­ten aus Nie­der­sach­sen vom NLWKN und dem Fach­bü­ro Bio­Con­sult. Dabei wur­de ein kri­ti­scher Blick auf bereits durch­ge­führ­te und noch geplan­te Maß­nah­men in den bei­den Pro­jekt­ge­bie­ten gewor­fen. Ins­ge­samt begrüß­ten die Teil­neh­mer und Teil­neh­me­rin­nen die Maß­nah­men, die aus ihrer Sicht eine deut­li­che Ver­bes­se­rung der Lebens­räu­me für Wie­sen­vö­gel dar­stel­len. An eini­gen Stel­len sahen die Exper­ten Mög­lich­kei­ten, durch Ent­fer­nung von Gehöl­zen ein­zel­ne Räu­me noch wei­ter zu öff­nen oder zu ver­bin­den und damit Brut­plät­ze für die beson­ders stark gefähr­de­te Ufer­schnep­fe zu schaf­fen.  Wei­te­re Anre­gun­gen betra­fen die Anbrin­gung von Nist­hil­fen für Arten wie Stein­kauz und Turm­fal­ke, die mög­li­cher­wei­se als Küken­p­räd­a­to­ren in Fra­ge kom­men, sowie die Pfle­ge von Schilfbe­stän­den, Säu­men und Brombeerhecken. …

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Wenn die Arbeit schon kein Anlass rei­ner Freu­de ist, ist es umso ange­neh­mer, wenn wenigs­tens die Rah­men­be­din­gun­gen stim­men. Und das taten sie beim dies­jäh­ri­gen Pfle­ge­ein­satz in den Wen­tru­per Ber­gen, zu dem Natur­schutz­stif­tung des Krei­ses und Bio­lo­gi­sche Sta­ti­on seit rund 15 Jah­ren auf­ru­fen. Die Mor­gen­son­ne schien genau auf jenen Dünen­hang, den sich die rund 15 Frei­wil­li­gen aus­ge­sucht hat­ten, um ihn mit For­ke und Spa­ten von aus­ufern­dem Brom­beer­be­wuchs zu befrei­en. „Wir kon­zen­trie­ren uns bei der müh­se­li­gen Hand­ar­beit auf die wert­volls­ten Berei­che, wo man auch die meis­ten Erfol­ge sieht“, sag­te Dr. Peter Schwart­ze von der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on.  Die Son­ne sorg­te nicht nur für woh­li­ge Wär­me, son­dern zau­ber­te auch schö­ne Licht­ef­fek­te durch die Tau­trop­fen auf den Hal­men des Sil­ber­gra­ses her­vor, eine der sel­te­nen Arten, die von der Akti­on pro­fi­tie­ren.  Als dann auch noch durch­zie­hen­de Kra­ni­che vom Him­mel grüß­ten, war die anstren­gen­de kör­per­li­che Arbeit zumin­dest eine Zeit lang ver­ges­sen. Zur Beloh­nung gab es am Ende wie…

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Es ist wie­der soweit: Am Sams­tag (18. Okto­ber) geht der Kampf gegen die Brom­bee­re in den Wen­tru­per Ber­gen in eine neue Run­de. Zusam­men mit der Natur­schutz­stif­tung hal­ten wir dort seit eini­gen Jah­ren eine ehe­mals von Sturm Kyrill geschaf­fe­ne Frei­flä­che von uner­wünsch­tem Brom­beer­auf­wuchs frei. Unter­stützt wer­den wir dabei von frei­wil­li­gen Hel­fern aus Gre­ven und Umge­bung. Im Vor­jahr waren es rund 15 tat­kräf­ti­ge Frau­en, Män­ner und Kin­der, die den Brom­bee­ren zu Lei­be rück­ten. Auch die­ses Mal hof­fen wir auf vie­le hel­fen­de Hän­de, damit der Lebens­raum für licht­lie­ben­de Pflan­zen und Tie­re wie Berg­sand­glöck­chen, Sand­lauf­kä­fer und Wild­bie­nen erhal­ten bleibt. Die Akti­on dau­ert von 9 bis ca. 12 Uhr. Hand­schu­he und teil­wei­se auch Arbeits­ge­rä­te wer­den wie in jedem Jahr gestellt. Treff­punkt ist die alte Klär­an­la­ge in Gre­ven (Am Diekpohl). Damit für aus­rei­chend Ver­pfle­gung gesorgt wer­den kann, wird bis Don­ners­tag­mit­tag (17.10, 12 Uhr) um eine Anmel­dung gebe­ten: Tel. 05482/92910 (Bio­lo­gi­sche Sta­ti­on) oder 02551/691479 (Natur­schutz­stif­tung) bzw. info@naturschutzstiftung-kreis-steinfurt.de.…

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Der tro­cke­ne August macht’s mög­lich. End­lich kön­nen im Natur­schutz­ge­biet Haver­forths Wie­sen die Maß­nah­men umge­setzt wer­den, die bereits für das ver­gan­ge­ne Jahr vor­ge­se­hen waren. Haver­forths Wie­sen sind die zwi­schen Saer­beck und Rie­sen­beck gele­ge­nen Feucht­wie­sen, die als Teil des EU-Vogel­­­schut­z­­ge­­bie­­tes „Feucht­wie­sen im nörd­li­chen Müns­ter­land“ euro­pa­wei­ten Schutz genie­ßen. Hier ver­bes­sert die Bio­lo­gi­sche Sta­ti­on im Rah­men des von der Euro­päi­schen Uni­on und dem Land NRW geför­der­ten LIFE-Pro­­­jekts Wie­sen­vö­gel NRW der­zeit die Lebens­raum­be­din­gun­gen für gefähr­de­te Wie­sen­vö­gel wie Brach­vo­gel und Ufer­schnep­fe. Seit mehr als zwei Wochen führt eine Land­schafts­bau­fir­ma umfang­rei­che Erd­ar­bei­ten durch, um die Land­schaft offe­ner zu gestal­ten. Schwer­punkt ist der Bereich rechts und links der Flöt­te, die durch das Gebiet fließt. Des­halb wer­den Brom­beer­bü­sche ent­fernt und auch ein­zel­ne Erlen gero­det, die aber an ande­rer Stel­le wie­der ein­ge­pflanzt wer­den. Kern­stück der Maß­nah­men ist eine fla­che Sen­ke, die bereits abge­scho­ben ist. Hier ent­wi­ckelt soll sich zukünf­tig ein Flach­was­ser­be­reich ent­wi­ckeln, der sowohl für Brut­vö­gel als auch für Durchzügler…

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Die Hoch­­­moor-Mosa­i­k­­jun­g­­fer (Aesh­na sub­arc­ti­ca) gehört zu den am stärks­ten gefähr­de­ten hei­mi­schen Libel­len­ar­ten. Sowohl in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len als auch deutsch­land­weit ist sie als „vom Aus­ster­ben bedroht“ ein­ge­stuft. Umso erfreu­li­cher, dass jetzt der Libel­len­ex­per­te Mat­thi­as Olthoff bei Unter­su­chun­gen im Ems­det­tener Venn und im Recker Moor die Art in bei­den Gebie­ten nach­wei­sen konn­te. Im Ems­det­tener Venn wur­de die Libel­le zuletzt vor rund 20 Jah­ren beob­ach­tet, für das Recker Moor ist es sogar der Erst­nach­weis. Wäh­rend im Ems­det­tener Venn die Eiab­la­ge beob­ach­tet wer­den konn­te, muss die Boden­stän­dig­keit im Recker Moor noch über­prüft wer­den. Die Hoch­­­moor-Mosa­i­k­­jun­g­­fer legt ihre Eier fast aus­schließ­lich in Gewäs­sern mit flu­ten­den Torf­moo­sen wie Spha­gnum fallax ab. Vor allem die bäu­er­li­chen Torf­sti­che im Ems­det­tener Venn bie­ten hier­für güns­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen. Wach­sen die Torf­sti­che zu, sind sie für die Libel­le nicht mehr geeig­net. Nähr­stoff­ein­trä­ge gefähr­den ihren Lebens­raum des­halb eben­so wie das Tro­cken­fal­len von geeig­ne­ten Gewäs­sern. Das Lar­ven­sta­di­um dau­ert drei bis vier Jah­re, die Flug­zeit der…

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Bei uns im Natur­schutz­zen­trum Säge­müh­le fand kürz­lich ein Tref­fen der Pro­jekt­part­ner des LIFE-Pro­­­jekts Wie­sen­vö­gel NRW statt. Das bis Ende 2027 lau­fen­de Pro­jekt soll die Situa­ti­on der stark gefähr­de­ten Wie­sen­vö­gel in NRW ver­bes­sern. Zu den Ziel­ar­ten des Pro­jekts gehö­ren u.a. Brach­vo­gel, Ufer­schnep­fe, Bekas­si­ne, Kie­bitz und Wie­sen­pie­per. Pro­jekt­trä­ger ist das Lan­des­amt für Natur, Umwelt und Kli­ma Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len (LANUK). Zu den Pro­jekt­part­nern gehö­ren neun Bio­lo­gi­sche Sta­tio­nen in NRW sowie die nie­der­län­di­sche Vogel­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Sovon.  Mit dabei waren auch die neue Pro­jekt­ko­or­di­na­to­rin Dr. Petra Lött­ker, die seit dem 1. April beim LANUK ange­stellt ist, und der Lei­ter der Vogel­war­te, Chris­toph Grü­ne­berg. Er hat­te die erfreu­li­che Nach­richt, dass bei der EU ein­ge­reich­te Zwi­schen­be­richt für das Pro­jekt inzwi­schen geprüft und bewil­ligt wor­den sei, womit die Frei­ga­be wei­te­rer Mit­tel gesi­chert ist. Neben dem aktu­el­len Sach­stand wur­den bei dem Tref­fen auch die wei­te­ren Pla­nun­gen dis­ku­tiert. Wich­ti­ge The­men waren dabei das Brut- und Rast­vo­gel­mo­ni­to­ring, das Präda­ti­ons­ma­nage­ment sowie natür­lich die Umset­zung der…

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Es gibt ihn auch in die­sem Jahr wie­der, den Foto­wett­be­werb der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on Kreis Stein­furt. Das The­ma lau­tet: Bäche im Kreis Stein­furt.  Mög­lich gemacht hat den Foto­wett­be­werb wie­der die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung der Kreis­spar­kas­se Stein­furt und der Natur­schutz­stif­tung Kreis Stein­furt. „Ohne deren För­de­rung könn­ten wir das nicht machen“, sagt Sta­ti­ons­mit­ar­bei­ter Tho­mas Stark­mann. The­ma Bäche Anders als in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, als Blü­ten und Insek­ten oder Moo­se und Flech­ten vor allem den Blick fürs Detail erfor­der­ten, steht in die­sem Jahr ein Lebens­raum im Mit­tel­punkt. Es geht um die Bäche im Kreis Stein­furt.  „Die Viel­falt an Bach­läu­fen im Kreis ist groß, ange­fan­gen von sand­ge­präg­ten Tief­land­bä­chen wie dem Elting­müh­len­bach bis hin zu Mit­tel­ge­birgs­bä­chen“, sagt Tho­mas Stark­mann. Neben Land­schafts­auf­nah­men sind auch Detail­fo­tos erwünscht, solan­ge der Bezug zum Bach erkenn­bar ist. „Ein for­mat­fül­len­der Eis­vo­gel geht nicht, ein Eis­vo­gel, der an einem Bach auf Beu­te lau­ert, dage­gen schon“, erläu­tert Stark­mann. Anders als bis­lang soll auch ange­ge­ben wer­den, wo…

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Für das aktu­el­le Pro­jekt LIFE Wie­sen­vö­gel NRW sind elf Kurz­fil­me erstellt wor­den, die die ver­schie­de­nen Facet­ten des bis­lang größ­ten LIFE-Pro­­­jekts in NRW dar­stel­len. Alle Fil­me sind auf dem You Tube-Kanal des LANUK (ehe­mals LANUV) zu sehen. Die ent­spre­chen­den Links ste­hen auf unse­rer Pro­jekt­sei­te. Die Bio­lo­gi­sche Sta­ti­on ist einer von elf Pro­jekt­part­nern und setzt Maß­nah­men in den Natur­schutz­ge­bie­ten Ems­det­tener Venn, Wie­sen am Max-Cle­­mens-Kanal und Haver­forths Wie­sen um. Wer einen Über­blick über den Wie­sen­vo­gel­schutz in NRW bekom­men möch­te, fin­det in den kurz­wei­li­gen Fil­men gutes Anschau­ungs­ma­te­ri­al. Einen Bei­spiel­film zum The­ma Brut­vö­gel gibt es hier. 

10/90