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Am Frei­tag, 10. Juli, bie­tet die Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on Kreis Stein­furt eine Fahr­ra­dex­kur­si­on durch das Natur­schutz­ge­biet Haver­forths Wie­sen an. Das zwi­schen Saer­beck und Rie­sen­beck gele­ge­ne 260 ha gro­ße Schutz­ge­biet weist eine Viel­zahl von unter­schied­li­chen Lebens­räu­men auf, von denen eini­ge auf der rund zwölf Kilo­me­ter lan­gen Tour vor­ge­stellt wer­den. Im Rah­men des Life-Pro­­jekts Wie­sen­vö­gel NRW wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr eini­ge Opti­mie­rungs­maß­nah­men in dem Gebiet umge­setzt, das auch Teil des euro­päi­schen Schutz­ge­biets­net­zes Natu­ra 2000 ist. Sie wer­den eben­so auf der Tour the­ma­ti­siert wie eini­ge kul­tur­his­to­ri­sche Beson­der­hei­ten. Treff­punkt ist um 17.30 Uhr der Park­platz des Bio­en­er­gie­parks in Saer­beck an der Rie­sen­be­cker Stra­ße. Eine Anmel­dung ist erfor­der­lich unter 05482/92910 oder info@biologische-station-steinfurt.de. Wer ein Fern­glas besitzt, kann es ger­ne mitbringen.

Der Kreis Stein­furt ver­gibt die­ses Jahr wie­der einen Natur­schutz­preis. Der mit 5000 Euro dotier­te Spar­kas­sen Natur­schutz­preis Kreis Stein­furt wird für beson­ders gelun­ge­ne Pro­jek­te auf dem Gebiet des Natur- und Arten­schut­zes durch die Kreis­spar­kas­se Stein­furt und die Natur­schutz­stif­tung Kreis Stein­furt ver­lie­hen. In die­sem Wett­be­werb wer­den her­aus­ra­gen­de Bei­spie­le zum The­ma „Mehr Bio­di­ver­si­tät in Gewer­­be- und Indus­trie­ge­bie­ten“ aus­ge­zeich­net. Teil­neh­men kön­nen Unter­neh­men und Betrie­be, Grund­stücks­ei­gen­tü­me­rin­nen und Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, Ver­bän­de, Ver­ei­ne und Initia­ti­ven, Schu­len und Hoch­schu­len sowie pri­va­te Pro­jekt­grup­pen. Vor­aus­set­zung ist, dass die Pro­jek­te bereits umge­setzt wur­den, sich in der Umset­zung befin­den oder als dau­er­haf­te Maß­nah­men ange­legt sind. Rei­ne Pro­jekt­ideen kön­nen nicht berück­sich­tigt wer­den. Mit dem Natur­schutz­preis soll das Enga­ge­ment für Natur- und Arten­schutz im Kreis Stein­furt öffent­lich sicht­bar gemacht und gewür­digt wer­den. Die Preis­ver­lei­hung ist für das Früh­jahr 2027 vor­ge­se­hen. Alle Infor­ma­tio­nen sowie Bewer­bungs­un­ter­la­gen gibt es hier.

Ist das The­ma zu schwer? Oder zu abs­trakt? Auf jeden Fall hält sich die Reso­nanz auf unse­ren dies­jäh­ri­gen Foto­wett­be­werb bis­lang in über­schau­ba­ren Gren­zen. Dabei lässt das The­ma „MIt Ecken und Kan­ten – Viel­falt der For­men in der Natur“ der eige­nen Krea­ti­vi­tät viel Raum. Wer mit offe­nen Augen durch die Natur geht, soll­te eigent­lich loh­nens­wer­te Moti­ve ent­de­cken kön­nen, die es wert sind, abge­lich­tet zu wer­den. Tat­säch­lich haben wir bis­lang noch nicht genug schö­ne Bil­der bekom­men, um damit den Foto­ka­lender für 2027 zu fül­len, den wir am Jah­res­en­de dank der Unter­stüt­zung von Kreis­spar­kas­se und Natur­schutz­stif­tung Kreis Stein­furt kos­ten­los ver­tei­len und der inzwi­schen vie­le Lieb­ha­ber gefun­den hat. Aber noch ist ja auch Zeit. Ein­sen­de­schluss ist der 31. August. Die genau­en Teil­nah­me­be­din­gun­gen sowie wei­te­re foto­gra­fi­sche Anre­gun­gen gibt es hier. Wir freu­en uns auf vie­le schö­ne Einsendungen!

Eine neue Bro­schü­re gibt erst­mals einen Über­blick über die Arbeit aller 40 Bio­lo­gi­schen Sta­tio­nen in NRW. Her­aus­ge­ge­ben wur­de sie vom Minis­te­ri­um für Umwelt, Natur­schutz und Ver­kehr des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len, in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Dach­ver­band Bio­lo­gi­sche Sta­tio­nen in NRW. Am 26.04.2026 über­reich­te Umwelt­mi­nis­ter Oli­ver Kri­scher die Bro­schü­re an Dr. Jan Boo­mers, den 1. Vor­sit­zen­den des Dach­ver­ban­des. Anhand viel­fäl­ti­ger Pro­jek­te, Koope­ra­tio­nen und der täg­li­chen Arbeit von über 500 Mit­ar­bei­ten­den macht die Bro­schü­re sicht­bar, wie Natur- und Arten­schutz in NRW kon­kret umge­setzt wird. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei der Schutz und die Ent­wick­lung wert­vol­ler Lebens­räu­me und Arten. Die 40 Bio­lo­gi­schen Sta­tio­nen betreu­en nahe­zu die Hälf­te aller Natur­schutz­ge­bie­te in NRW und tra­gen dazu bei Auen, Hei­den, Moo­re und Wäl­der lang­fris­tig zu sichern. Die Bro­schü­re ist eine Ein­la­dung, die Natur vor der eige­nen Haus­tür zu ent­de­cken und beson­de­re Orte in ganz NRW ken­nen­zu­ler­nen. Gleich­zei­tig zeigt sie Mög­lich­kei­ten auf, selbst aktiv zu wer­den. Das Umwelt­mi­nis­te­ri­um des…

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Nach den Bächen im ver­gan­ge­nen Jahr geht es die­ses Jahr bei unse­rem Foto­wett­be­werb etwas abs­trak­ter zu.  Unter dem The­ma „Mit Ecken und Kan­ten – Viel­falt der For­men in der Natur“ suchen wir Fotos, die die schier unend­li­che Viel­falt an For­men in der Natur sicht­bar machen. Dass es den Foto­wett­be­werb auch in die­sem Jahr wie­der gibt, ver­dan­ken wir wie­der der groß­zü­gi­gen Unter­stüt­zung der Kreis­spar­kas­se Stein­furt und der Natur­schutz­stif­tung Kreis Stein­furt, ohne deren För­de­rung der Druck des Kalen­ders nicht mög­lich wäre.  Das Motiv: Das Mot­to „Mit Ecken und Kan­ten – Viel­falt der For­men in der Natur“ ist nicht wört­lich zu neh­men, wie Tho­mas Stark­mann von der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on betont: „Selbst­ver­ständ­lich sind auch Bil­der mir run­den oder geschwun­ge­nen Objek­ten will­kom­men.“ Wich­tig ist aber, dass das Motiv mit der Pflan­­zen- und Tier­welt im Kreis Stein­furt in Ver­bin­dung steht. „Eine Schnee­flo­cke oder ein beson­de­rer Stein, so reiz­voll sie als Motiv auch sein kön­nen, kom­men eben­so wenig…

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Der Wie­­sen-Schach­­tel­halm (Equi­se­tum pra­ten­se) ist in NRW sel­ten. Natür­li­che Vor­kom­men gibt es fast aus­schließ­lich in der West­fä­li­schen Bucht. Hier liegt der Ver­brei­tungs­schwer­punkt in der Ems­aue, wo es vor allem bei Rhei­ne eini­ge Stand­or­te in Ufer­nä­he gibt.  Der Bota­ni­ker Mar­cus Lubi­en­ski aus Hagen beob­ach­tet die Vor­kom­men schon seit Jah­ren und muss­te fest­stel­len, dass ein Wuchs­ort unweit der Bock­hol­ter Fäh­re bei Elte durch die star­ke Aus­brei­tung der neo­phy­ti­schen Sibi­ri­schen Fie­ders­pie­re (Sor­ba­ria sor­bii­fo­lia), die ihren Ursprung in einem Wochend­haus­grund­stück hat­te, ver­mut­lich erlo­schen war.  Da er recht­zei­tig eine Pflan­ze des Wie­­sen-Schach­­tel­halms in Kul­tur genom­men und ver­mehrt hat­te, schlug er der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on eine Wie­der­an­sied­lung der Art unweit des ursprüng­li­chen Stand­or­tes vor.  Nach­dem die Unte­re Natur­schutz­be­hör­de der Wie­der­an­sied­lung zuge­stimmt hat­te, war es jetzt soweit: Rund 40 klei­ne Wie­­sen-Schach­­tel­hal­­me pflanz­ten Mar­cus Lubi­en­ski und Sta­ti­ons­mit­ar­bei­ter Tho­mas Stark­mann an zwei geeig­net erschei­nen­den Stel­len in Ufer­nä­he ein. Als Auwald­art benö­tigt Equi­se­tum pra­ten­se locke­re, aber gut durch­feuch­te­te Böden an halb­schat­ti­gen Stand­or­ten. Die…

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Unser Exkur­si­ons­pro­gramm für 2026 liegt vor. Der dazu­ge­hö­ri­ge Fly­er ist bereits an die Kom­mu­nem ver­schickt wor­den und ist in allen Rat­häu­sern im Kreis Stein­furt sowie im Kreis­haus erhält­lich. Neben Ein­bli­cken in unse­re Arbeit ste­hen vor allem die Natur­schutz­ge­bie­te des Krei­ses im Vor­der­grund. Abwechs­lungs­rei­che Lebens­räu­me inklu­si­ve ihren tie­ri­schen und pflanz­li­chen Bewoh­nern kön­nen von Ende März bis Sep­tem­ber erkun­det und bestaunt wer­den. Das Titel­bild des Fly­ers ist in die­sem Jahr der Vogel des Jah­res, das Reb­huhn, das lei­der auch im Kreis Stein­furt nur noch weni­ge Vor­kom­men hat. Der Menü­punkt „Exkur­sio­nen“ auf unse­rer Home­page mit dem Monats­ka­len­der und den Anfahrts­skiz­zen zu den Treff­punk­ten der Exkur­sio­nen wird der­zeit über­ar­bei­tet. Wir hof­fen, dass Sie dort in Kür­ze wie­der die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen fin­den wer­den. Den aktu­el­len Fly­er gibt es hier als Down­load oder unter Service/Downloads. Bit­te dar­an den­ken, dass eine vor­he­ri­ge Anmel­dung zu den Exkur­sio­nen erfor­der­lich ist und uns bei unse­ren Pla­nun­gen hilft.

Im Rah­men des Ver­an­stal­tungs­pro­gramms des West­fä­lisch Natur­wis­sen­schaft­li­chen Ver­eins (WNV) hält unser Mit­ar­bei­ter Tho­mas Stark­mann am Diens­tag, 3. März, um 19 Uhr unter dem Mot­to „Moo­re, Hei­de, feuch­te Wie­sen – NSG´s im Kreis Stein­furt“ einen Vor­trag zu den Natur­schutz­ge­bie­ten im Kreis Stein­furt. Mit 116 NSGs und einer Flä­che von 13300 ha stellt der Kreis Stein­furt die meis­ten und größ­ten Natur­schutz­ge­bie­te im Müns­ter­land. Für ver­schie­de­ne Lebens­räu­me im Kreis Stein­furt stellt der Refe­rent aus­ge­wähl­te NSGs mit ihren typi­schen Pflan­­zen- und Tier­ar­ten vor. Auch die The­men Gebiets­ma­nage­ment und Moni­to­ring wer­den ange­spro­chen. Die Ver­an­stal­tung fin­det statt im „Spea­k­ers Cor­ner“ im LWL-Natur­­kun­­de­­mu­­se­um in Müns­ter. Die Teil­nah­me ist kos­ten­los. Infos auch beim WNV.

Am kom­men­den Mon­tag (23. Febru­ar, 18 Uhr) fin­det im Rah­men der „Teu­to Talks“ der nächs­te Vor­trag statt. Dr. Peter Schwart­ze, bis Ende 2024 fach­li­cher Lei­ter der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on, refe­riert zum The­ma „33 Jah­re Natur­schutz im Kreis Stein­furt – Ent­wick­lung, Trei­ber und Instru­men­te“  Seit Beginn der Schutz­ge­biets­be­treu­ung durch die Arbeits­grup­pe Feucht­wie­sen im Jahr 1992 und der seit 1997 bestehen­den Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on Kreis Stein­furt haben vie­le Ent­wick­lun­gen in Natur und Land­schaft die heu­ti­ge Viel­falt im Kreis Stein­furt beein­flusst. Nega­ti­ven Ein­flüs­sen u. a. durch eine Ver­än­de­rung der Land­nut­zung, durch die Ver­sie­ge­lung von Flä­chen oder den Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien ste­hen zahl­rei­che Maß­nah­men mit Schwer­punkt in den Natur­schutz­ge­bie­ten gegen­über. Aus sei­ner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung her­aus stellt Peter Schwart­ze Instru­men­te, Mög­lich­kei­ten und Pro­jek­te zum Erhalt und zur Ver­bes­se­rung einer viel­fäl­ti­gen, arten­rei­chen Kul­tur­land­schaft im Kreis Stein­furt vor Ver­an­stal­tungs­ort ist die Ten­ne am ANTL-Natur­­schut­z­­zen­­trum „Säge­müh­le“ (Bahn­hofstr. 73 in Teck­len­burg). Die Dau­er der Ver­an­stal­tung beträgt ca. 2 Stun­den (Vor­trag und…

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Am kom­men­den Mon­tag (26.Januar, 18 Uhr) fin­det im Rah­men der „Teu­to Talks“ der nächs­te Vor­trag statt. Es geht um den Wie­sen­pie­per. Der stark gefähr­de­te Sing­vo­gel wird in unse­ren Feucht­wie­sen und Moo­ren immer sel­te­ner, doch die Grün­de sind bis­lang nicht aus­rei­chend bekannt. Ana­bel Mey­er, seit ver­gan­ge­nem Jahr Mit­ar­bei­te­rin der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on, hat im Rah­men ihres Mas­ter­stu­di­ums neue Erkennt­nis­se zur Brut­platz­wahl in aus­ge­wähl­ten Feuch­t­­wie­­sen-Schut­z­­ge­­bie­­ten im nörd­li­chen Kreis Stein­furt gewon­nen, die sie in dem Vor­trag vor­stellt. Wel­che Flä­chen besie­deln die Wie­sen­pie­per? Wo legen sie ihre Nes­ter an? Und wie fin­det man die Nes­ter über­haupt? Ver­an­stal­tungs­ort ist die Ten­ne am ANTL-Natur­­schut­z­­zen­­trum „Säge­müh­le“ (Bahn­hofstr. 73 in Teck­len­burg). Die Dau­er der Ver­an­stal­tung beträgt ca. 2 Stun­den (Vor­trag und Dis­kus­si­on). Die Ver­an­stal­tung ist kos­ten­los – um eine Spen­de wird gebe­ten (Emp­feh­lung: 5 €).

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